Title:

Die kristalline Ordnung

Description:  Die sieben Typen der Kristallsysteme.
Author:Myriam Gwerder
deutsch
  
ISBN: 0559254237   ISBN: 0559254237   ISBN: 0559254237   ISBN: 0559254237 
 
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>|
  Wir empfehlen:       
 

Die kristalline Ordnung




Festkörper: sind im engeren Sinn kristallin. In einem idealkristall ist die geometrische Ordnung der Partikel (Atome, Ionen, Moleküle) durch und durch regelmässig; Kristalle besitzen also eine ausgeprägte Fernordnung. Die Periodenlängen im Kristallgitter haben dieselbe Grössenordnung wie die Wellenlängen von Röntgenstrahlen.

Amorphe Stoffe: Gläser oder Russ, die uns durchaus als fest erscheinen, haben zwar ähnlich wie Flüssigkeiten eine Nahordnung, aber keine Fernordnung. Sie haben daher auch keinen scharfen Schmelzpunkt, sondern schmelzen innerhalb eines bestimmen Temperaturbereiches.


Anisotropie: ist eine Folge des Gitteraufbaues d.h. die Richtungsabhängigkeit gewisser physikalischer Eigenschaften wie Wärmeleitfähigkeit, Härte, Lichtbrechung, Lichtabsorption usw.
Solche Eigenschaften haben im Kristalle verschiedene Grösssen je nach der untersuchten Richtungsabhängig, denn wenn der Kristall nach allen Seiten gleich rasch wachsen würde, müsste jeder Kristall kugelförmig sein.
Amorphe Stoffe sind isotrop, die Grösse einer bestimmten Eigenschaft hängt hier nicht von der Richtung ab.
Metalle bestehen aus zahlreichen regellos angeordneten Kristalliten und sind statistisch isotrop, weil sich die Anisortropie der einzelnen Kriställchen im Ganzen aufhebt.

Die Anisotropie beruht darauf, dass die Teilchenabstände in einem Kristallgitter in verschiedenen Richtungen unter-schiedliche lang sind und sich dabei sprunghaft – je nach der Richtung – ändern. Es ist einleuchtend, dass das physikalische Verhalten in einer Richtung mit dichter Teilchenfolge ein anderes sein wird als in einer verhältnismässig locker mit Teilchen besetzten Richtung.


Kristallgittersysteme:


Jedes Raumgitter lässt sich auf verschiedene Weise in kongruente Zellen verlegen, die von drei Paaren paralleler Flächen begrenzt sind und die durch fortgesetzte Parallelverschiebung in drei Richtungen das gesamte Raumgitter ergeben. Die genaue Beschreibung einer solchen Elementarzelle liefert also zugleich eine Beschreibung des ganzen Gitters. Zur Beschreibung eines Gitters wählt man in der Praxis gewöhnlich die Elementarzelle so, dass ihre Kanten den Punktereihen mit kürzesten Punktabständen entsprechen.

  
Geschichte der Chemie (Taschenbuch)
von Hugo Bauer, Karl Hugo Bauer
Siehe auch:
Die Deutschen (10 DVDs im Geschenkschuber)
von diverse (in DVD)
Die Germanen - Meilensteine der Frühgeschichte Europas (2 DVDs)
(DVD (in DVD)
History Films - Die große Geschichte des 2. Weltkrieges (5 DVD BOX )
von 2. Weltkrieg, Schlachtschiff Bismarck, und Schlachtschiff Tirpitz (in DVD)
Sonstige Artikel:
Two and a Half Men: Mein cooler Onkel Charlie - Die komplette dritte Staffel (4 DVDs)
 
   
 
     
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>| 

This web site is a part of the project StudyPaper.com.
We are grateful to Myriam Gwerder for contributing this article.

Back to the topic site:
StudyPaper.com/Startseite/Wissenschaft/Naturwissenschaften/Chemie

External Links to this site are permitted without prior consent.
   
  deutsch  |  Set bookmark  |  Send a friend a link  |  Copyright ©  |  Impressum