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Grösse und Form der Elementarzellen werden durch
die drei Kantenlängen a, b und c sowie durch die Winkel
α,β
und χ zwischen ihnen
bestimmt:
Zellen, die insgesamt nur einen Gitterpunkt enthalten,
da jede der acht Ecken zu nur 1/8 zu dieser Zelle gehört (in jeder Ecke
stossen acht Elementarzellen zusammen), nennt man einfach-primitiv. Es
gibt von ihnen insgesamt 7 verschiedene Typen die sich durch ihre makroskopische
Symmetrieeigenschaften zu 7 Kristallsystemen
unterscheiden.
Obschon sich im Prinzip jedes Gitter durch
Parallelverschiebung einfach-primitiver Elementarzellen beschreiben lässt,
wählt man häufig kompliziertere Elementarzellen, um die
Symmetrieeigenschaften des betreffenden Gitters besser beschreiben zu
können.
Als Beispiel nehme man Kupfer:
Für Cu sind zwei Elementarzellen möglich, eine
rhomboedrische, einfach-primitive Zelle und eine würfelförmige Zelle,
bei der jede Flächenmitte von einem weiteren Gitterpunkt besetzt ist, die
also nicht nur einen, sondern insgesamt vier Giterpunkte enthält (eine
allseitig-flächenzentrierte Elementarzelle). Wenn auch innenzentrierte
Elementarzellen berücksichtigt werden, die einen Gitterpunktin ihrem
Mittelpunkt enthalten, sind insgesamt 14 Kombinationen möglich, die
„Bravis-Gitter“
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